Department für Engineering

Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering

Im Studium

 

Praxisprojekte im Studium

Unsere Master-Studierenden wenden ihr theoretisches Wissen in Praxisprojekten an. Dadurch bauen sie weitere Kenntnisse, Qualifikationen, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. Sie vertiefen sich in allen Bereichen des Automotive Engineering. Das versetzt unsere Studierenden in die Lage, Zusammenhänge besser zu überblicken, Fragestellungen im Automotive Engineering nach technisch-wissenschaftlichen Grundsätzen zu strukturieren und zu präzisieren, sie als Problem zu formulieren und unter betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen angemessen zu lösen. Auch Aspekte der Unternehmensführung und Organisation fließen hier mit ein. Dies ist insbesondere zur Erreichung einer Master-Qualifikation und zur Vorbereitung auf den Wettbewerb in diesem Berufsfeld erforderlich.

Aktuelle Projekte von Studierenden

joanneum raceSim

Simulationen sind heutzutage in vielen Teilbereichen der Fahrzeugtechnik nicht mehr wegzudenken. Gesamtfahrzeugsimulatoren sind bei namhaften Autokonzernen insbesondere für die Entwicklung von Fahrzeugen oder Fahrerassistenzsystemen eine große Hilfe und werden im Rennsport sowohl zum Fahrertraining als auch in der Forschung eingesetzt.

Auch an der FH JOANNEUM wurde ein Simulator entwickelt, der einerseits zum Fahrertraining für joanneum racing graz genutzt wird und andererseits bei Vorlesungen wie Advanced Driving Dynamics zum Einsatz kommt.

Bei diesem Simulator wurde das komplette Chassis eines Formula Student-Rennfahrzeugs auf der Basis eines Hexapods aufgebaut. Durch diesen Aufbau ist es mittels der sechs angetriebenen Achsen (sechs Freiheitsgrade) möglich, die auf ein Fahrzeug wirkenden Quer- und Längskräfte realitätsnah darzustellen. Zusammen mit einer Audio- und Videotechnik erlebt man mit joanneum raceSim die perfekte Rennsimulation.

  • Dauer: über das ganze Master-Studium
  • Projektleiter bzw. Ansprechperson: DI (FH) Christoph Haidinger

joanneum raceWings

Die Aerodynamik ist, wie in der Formel 1 oder anderen Rennserien, auch bei der Formula Student einer der wichtigsten Entwicklungsbereiche am Gesamtfahrzeug. Seit der Saison 2013 wird bei joanneum racing graz ebenfalls auf die Entwicklung der Aerodynamikbauteile, wie Front-, Heckflügel oder Diffusor, großes Augenmerk gelegt.

Begonnen wird bei der Entwicklung eines Aerodynamikpaketes in der Regel mit einer CFD-Simulation. Die Ergebnisse der CFD-Simulationen müssen anfangs durch Versuche überprüft werden. Windkanaltests sind eine Option. Da diese aber zumeist mit sehr viel Aufwand verbunden sind, hat sich joanneum racing ein neues, kosteneffizientes Konzept für Aerodynamiktests überlegt. Hierbei werden einzelne Bauteile und Baugruppen an einem Testfahrzeug montiert, die entsprechende Sensorik angebracht, und Downforce und Drag der Bauteile gemessen.

Mit dieser Methode sind wir einerseits in der Lage das für unser joanneum racing-Fahrzeug optimale Aerodynamikpaket zu finden und andererseits die CFD-Simulation zu Beginn der Entwicklung zu optimieren sowie den Prozess der Berechnung zu beschleunigen.

  • Dauer: über das ganze Master-Studium
  • Projektleiter & Ansprechperson: DI (FH) Christoph Haidinger