Department für Medien & Design

Ausstellungsdesign

Im Studium

 

Praxisprojekte im Studium

Im ersten Semester erarbeiten unsere Studierenden in Kleingruppen jeweils ein Konzept für eine Großausstellung – von der Idee über das Layout des Katalogs und die Visualisierung bis hin zum Budget. Ab dem zweiten Semester werden Ausstellungen auch tatsächlich realisiert. Bereits im Studium gibt es die Möglichkeit, in externen Projekten bereits Gelerntes anzuwenden. Firmen beauftragen immer wieder gerne interessierte Studierende mit der Präsentation von Objekten und Produkten.

Aktuelle Projekte von Studierenden

Upcycling-Shop

Im Zuge ihrer Master-Arbeit arbeiteten Sigrid Bürstmayr und Annabell Spötl in Zusammenarbeit mit einem Grazer Unternehmen an einem sehr umfassenden Projekt. Ziel der Firma war es, ein neues Geschäftsfeld mit Upcycling-Produkten zu erschließen. Der Aufgabenbereich der beiden Studentinnen erstreckte sich von der Entwicklung einer Marke bis hin zur Konzipierung des dazu passenden Shop-Designs. Die Recherche am Projektbeginn beinhaltete Besuche von Upcycling-Shops, Messen und Konferenzen, unter anderem in Wien, Düsseldorf und Berlin. Ergebnis ist die Marke Plan B und ein Gestaltungskonzept für eine Geschäftseinheit im Citypark Graz.

  • Das Projekt startete im Frühjahr 2014 und wurde im Herbst 2014 mit der Master-Prüfung abgeschlossen.
  • Betreut wurden die Studentinnen von Studiengangsleiter Karl Stocker, Kurt Glänzer und Alice Stori Liechtenstein.

JAKOH!MINI – 17 Blicke in den städtischen Alltag

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Foto: FH JOANNEUM

Rund zwei Monate widmeten sich Studierende des Master-Studiums „Ausstellungsdesign“ der Recherche über den Alltag im Jakominiviertel. Viel wurde in vergangenen Jahren über die Entwicklung dieses zentralen Stadtteils diskutiert, der oft als Problemfall der Grazer Stadtteilentwicklung angesehen wird. Das Fazit der 17 internationalen Studierenden lautet: „Ein Viertel ist selten so schlecht wie sein Ruf.“ Die Ergebnisse der Recherche wurden im Juni 2015 in der Ausstellung „JAKOH!MINI“ präsentiert. Interventionen in leerstehenden Schaufensterflächen in der Jakoministraße und Round-Table-Talks zu Themen wie Stadtteil- und Immobilienentwicklung und Problematik des Leerstands im urbanen Raum begleiteten die Ausstellung.

Das Ziel war, den Besucherinnen und Besuchern die Augen für die verborgenen Qualitäten eines Bezirks zu öffnen, der seinen Bewohnerinnen und Bewohnern auch abseits von kommerziellen Interessen vieles zu bieten hat: Der Farben- und Formenreichtum der Hausfassaden. Das Formenspiel der Schatten, die sich Tag ein Tag aus ihren Weg durch schmale Straßenzüge bahnen. Die typografische Reichhaltigkeit der Geschäftsbeschilderungen. Die stille, aber beharrliche Existenz einer schillernden Subkultur. Die Vielfältigkeit, der von den Hausbewohnern liebevoll gestalteten Fensterbänke. Die sanften Melodien der urbanen Geräuschkulisse. Diese und andere Themen haben die Studierenden aufgegriffen und analysiert. Sie bildeten das Herzstück der Ausstellung.

  • Die Studierenden: Marjana Bratuša, Alexandra Brückner, Natalia Frühmann, Anna Godizart, Sarah Hartner, Tamara Huf, Janine Hugsam, Sonja Kohn, Heidi Kurz, Anna Maier, Alisa Mozigemba, Kseniia Nesterenko, Hektor Peljak, Johanna Rainer, Fernanda Reis Oliveira, Eva Stern, Patricia Wess.
  • Betreut wurden die Studierenden von Christoph Almasy, Jochen Martin, Anke Strittmatter und Erika Thümmel.